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Warum nachhaltige Reinigungsmittel besser für dich & die Umwelt sind

Warum nachhaltige Reinigungsmittel besser für dich & die Umwelt sind

Was sind nachhaltige Reinigungsmittel?

Definition & Merkmale

Definition: Nachhaltige Reinigungsmittel bestehen aus gut biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen, werden ressourcenschonend produziert und sind so verpackt und konzentriert, dass möglichst wenig Material und Transportgewicht anfällt.

Sie kommen ohne Mikroplastik und ohne unnötige Zusatzstoffe aus und sind häufig vegan sowie tierversuchsfrei.

Unterschied zu konventionellen Putzmitteln

Herkömmliche Reiniger setzen oft auf Tenside aus Erdöl, künstliche Duftstoffe und teils auf Mikroplastik. Nachhaltige Alternativen nutzen Tenside auf pflanzlicher Basis, verzichten auf Mikroplastik und setzen auf Konzentrate oder Nachfüllsysteme statt auf immer neue Fertigflaschen.

Nachhaltige Reinigungsmittel mit pflanzlichen Inhaltsstoffen im Vergleich zu konventionellen Putzmitteln

Kurz vorweg: „Tenside“ sind kein Warnsignal

Ein Missverständnis, das sich hartnäckig hält – und das früher auch in diesem Artikel stand: dass man Produkte meiden solle, auf deren Etikett „Tenside“ steht. Das ist falsch. Tenside sind der Wirkstoff, der Reinigung überhaupt erst möglich macht: Sie senken die Oberflächenspannung des Wassers und lösen Fett vom Untergrund. Jeder Reiniger enthält sie – auch jedes BiOHY-Konzentrat, auch Spülmittel, auch Kernseife.

Die sinnvolle Frage lautet deshalb nicht „Tenside ja oder nein?“, sondern:

  • Woraus stammen sie? Pflanzlich (z. B. auf Zucker- oder Kokosbasis) statt petrochemisch.
  • Wie schnell bauen sie sich ab? In der EU müssen alle Tenside in Reinigungsmitteln vollständig biologisch abbaubar sein – der Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und in den Abbauprodukten.
  • Wie viel davon landet im Abwasser? Hier entscheidet die Dosierung mehr als die Rezeptur.

Vorteile für die Umwelt

Abbaubare Inhaltsstoffe

Gut abbaubare Rezepturen zerfallen in der Kläranlage in unbedenkliche Bestandteile, statt sich in Gewässern anzureichern.

Weniger Verpackungsmüll

Viele Anbieter – wie BiOHY – bieten Nachfüllsysteme oder konzentrierte Produkte an. Bei BiOHY ergibt 1 Liter Konzentrat je nach Dosierung bis zu 200 Liter fertige Reinigungslösung – das ist der größte Einzelhebel gegen Verpackungsmüll.

Ressourcenschonende Herstellung

BiOHY produziert in Deutschland. Kurze Transportwege und der Wegfall des Wasseranteils senken das transportierte Gewicht deutlich – dort liegt bei Reinigungsmitteln ein großer Teil des CO₂-Fußabdrucks.

Vorteile für deine Gesundheit

Weniger Reizstoffe im Alltag

Der Verzicht auf scharfe Lösungsmittel, Chlor und starke Duftstoffe senkt die Belastung der Raumluft und das Risiko von Haut- und Atemwegsreizungen spürbar – besonders bei Menschen mit Allergien.

Aber: ökologisch heißt nicht harmlos

Hier ist Ehrlichkeit wichtiger als ein gutes Verkaufsargument. Auch ökologische Reinigungskonzentrate sind Reinigungsmittel und gehören nicht in Kinderhände. Ein Konzentrat ist unverdünnt deutlich stärker als die fertige Anwendungslösung, und einzelne Produkte – etwa sauer eingestellte Sanitär- oder Entkalkungsmittel – tragen aus gutem Grund Gefahrenhinweise. Es gilt also unverändert:

  • Immer in der Originalflasche und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren – nie in Getränkeflaschen umfüllen.
  • Etikett und Gefahrenhinweise des jeweiligen Produkts lesen; sie unterscheiden sich von Artikel zu Artikel.
  • Nach der Anwendung Flächen trocknen lassen, bevor Haustiere darauf laufen – vor allem bei Katzen, die sich die Pfoten putzen.
  • Niemals verschiedene Reiniger mischen. Saure und chlorhaltige Produkte zusammen setzen Chlorgas frei – das ist unabhängig davon, wie ökologisch eines der beiden ist.

So erkennst du echte ökologische Reinigungsmittel

Woran du dich orientieren kannst

Unabhängige Umweltzeichen wie das EU Ecolabel oder der Blaue Engel prüfen Rezeptur, Abbaubarkeit und Verpackung nach festen Kriterien. Ein fehlendes Siegel bedeutet nicht automatisch ein schlechtes Produkt – Zertifizierungen sind aufwendig und teuer, gerade für kleinere Hersteller. Ein vorhandenes Siegel nimmt dir aber die Prüfarbeit ab.

Die vier Fragen, die Greenwashing entlarven

  • Steht die vollständige Inhaltsstoffliste da – oder nur Schlagworte wie „naturnah“ und „öko“? Unbestimmte Begriffe ohne Definition sind das häufigste Greenwashing-Signal.
  • Ist die Aussage überprüfbar? „Biologisch abbaubar nach OECD 301“ ist eine Angabe, „umweltfreundlich“ ist keine.
  • Wie viel Wasser kaufst du mit? Bei Fertigmischungen sind es typischerweise über 95 Prozent.
  • Passt die Verpackung zur Botschaft? Grüne Farbe und Blattmotive sind kein Kriterium.

BiOHY listet alle Inhaltsstoffe auf der Flasche und im Shop transparent auf – damit du diese Fragen selbst beantworten kannst.

Produktempfehlungen für nachhaltiges Putzen

Häufige Fragen

Frage: Was macht ein Reinigungsmittel nachhaltig?
Antwort: Gut abbaubare, möglichst pflanzenbasierte Inhaltsstoffe, eine überprüfbare Deklaration, wenig Verpackung pro Anwendung – und eine Dosierung, die man auch einhalten kann.

Frage: Sind ökologische Reiniger genauso effektiv?
Antwort: Für den Haushaltsalltag ja. Moderne pflanzliche Tensidsysteme lösen Fett und Alltagsschmutz zuverlässig. Bei extremen Anwendungen – stark verkalkter Industrieanlage etwa – arbeiten Spezialprodukte schneller; im Privathaushalt kommt dieser Fall praktisch nicht vor. Der Vergleich im Detail: Bio-Reiniger vs. Chemie.

Frage: Sind sie sicher für Kinder und Haustiere?
Antwort: Sie sind deutlich reizarmer als chlor- oder lösungsmittelhaltige Produkte – aber kein Spielzeug. Konzentrate außer Reichweite aufbewahren, Etikett beachten, Flächen abtrocknen lassen. Siehe den Abschnitt „ökologisch heißt nicht harmlos“ oben.

Frage: Wie kann ich im Alltag umsteigen?
Antwort: Nicht alles auf einmal. Ersetze zuerst das Produkt, das du am häufigsten benutzt – meist der Allzweckreiniger – und tausche danach Bad, Küche und Boden nacheinander aus: WC & Badezimmer, Küche und Boden.

Frage: Lohnt sich der Umstieg finanziell?
Antwort: Pro Anwendung meist ja, weil der Wasseranteil nicht mitbezahlt wird. Voraussetzung ist, dass du wirklich dosierst und nicht nach Gefühl eingießt – sonst verpufft der Vorteil.

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Fazit

Nachhaltige Reinigungsmittel reduzieren Schadstoffe im Abwasser, sparen Verpackung und Transport – und funktionieren im Alltag zuverlässig. Entscheidend sind aber nicht Siegel oder Farbe der Flasche, sondern zwei nüchterne Dinge: eine nachvollziehbare Deklaration und die richtige Dosierung.

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