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Bettwäsche, Kissen und Matratze richtig reinigen und pflegen

Bettwäsche, Kissen und Matratze richtig reinigen und pflegen

Ein frisches Bett sorgt nicht nur für besseren Schlaf, sondern auch für Hygiene und Wohlbefinden. In diesem Artikel erfährst du, wie du Bettwäsche, Kissen und Matratzen richtig reinigst und dauerhaft pflegst – und welche zwei Fehler dabei am häufigsten passieren.

Frisch bezogenes Bett mit sauberer Bettwäsche und aufgeschüttelten Kissen

Warum Betthygiene so wichtig ist

Wir verlieren jede Nacht Feuchtigkeit und Hautschuppen – und genau davon lebt die Hausstaubmilbe. Regelmäßiges Waschen entfernt Schweiß, Hautschuppen, Milbenkot und Bakterien. Das beugt Hautunreinheiten, Gerüchen und allergischen Reaktionen vor. Für Hausstauballergiker ist die Betthygiene sogar der wirksamste Einzelhebel überhaupt, weil sie dort ansetzt, wo man täglich sieben bis acht Stunden verbringt.

Bettwäsche richtig waschen

  • Waschtemperatur: 60 Grad. Das ist keine Vorsichtsempfehlung, sondern die Schwelle, ab der Hausstaubmilben zuverlässig abgetötet werden – bei 40 Grad überleben sie den Waschgang größtenteils. Weiße Baumwollwäsche verträgt auch 90 Grad, nötig ist das im Normalfall aber nicht.
  • Programm: Ein pflegeleichtes Programm mit ausreichend Wasser schont die Fasern und spült Rückstände besser aus als ein kurzer Sparzyklus.
  • Waschmittel: Mild und möglichst duftfrei. Die BiOHY Waschmittel-Streifen sind dafür gemacht: vordosiert, ohne Plastikflasche und ohne Flüssigkeitsballast im Transport. Weichspüler gehört übrigens nicht an Bettwäsche – er legt sich als Film auf die Fasern und nimmt Baumwolle genau die Saugfähigkeit, wegen der man sie im Bett haben will.
  • Trocknen: An der frischen Luft ist ideal, weil die Wäsche schnell und geruchsneutral trocknet. Eine Einschränkung: Während der Pollensaison sollten Allergiker Bettwäsche drinnen trocknen – sonst hängen die Pollen am Abend im Bezug.

Intervall: Bettwäsche alle ein bis zwei Wochen wechseln, im Sommer und bei starkem Schwitzen eher wöchentlich.

Kopfkissen waschen und auffrischen

  • Waschintervall: etwa alle zwei bis drei Monate – das Kissen selbst, nicht nur den Bezug.
  • Pflegeetikett beachten: Die meisten Faser- und Synthetikkissen sind bei 40 bis 60 Grad maschinenwaschbar. Daunen- und Federkissen brauchen ein Spezialprogramm mit viel Wasser und niedriger Schleuderzahl; Kissen mit Schaumkern oder Viscoschaum dürfen überhaupt nicht in die Maschine – dort ist nur der Bezug waschbar.
  • Trockner: Zwei Tennisbälle im Wäschesack verhindern, dass die Füllung verklumpt. Wichtig ist, dass das Kissen vollständig durchtrocknet – Restfeuchte im Kern riecht nach wenigen Tagen muffig.
  • Tägliche Pflege: Kissen und Decke morgens ausschlagen und das Bett offen lüften, statt es sofort zu machen. Die über Nacht abgegebene Feuchtigkeit muss erst raus.

Matratze reinigen und pflegen

  • Absaugen: alle zwei bis vier Wochen mit der Polsterdüse, möglichst mit HEPA-Filter, damit der aufgewirbelte Feinstaub nicht direkt wieder in den Raum zurückgeblasen wird.
  • Flecken punktuell behandeln – und nur punktuell. Hier passiert der häufigste Fehler: Ein Matratzenkern darf nie nass gereinigt werden. Wasser zieht tief in Schaum oder Federkern ein, trocknet dort über Wochen nicht mehr aus und führt zu Schimmel im Inneren – sichtbar wird das erst, wenn es zu spät ist. Also: Polsterreiniger sparsam auf ein Tuch geben, den Fleck von außen nach innen abtupfen statt zu reiben, mit einem zweiten feuchten Tuch nachnehmen und die Matratze anschließend aufgestellt und bei offenem Fenster mehrere Stunden durchtrocknen lassen. Bei hartnäckigen oder großflächigen Flecken arbeitet der Premium Polsterreiniger etwas kräftiger – vorher an verdeckter Stelle testen.
  • Gerüche: Der BiOHY Geruchsneutralisierer bindet Geruchsmoleküle, statt sie zu überdecken – nach dem Reinigen anwenden und wieder gut durchtrocknen lassen.
  • Schutz verwenden: Ein waschbarer Matratzenschoner ist die einfachste Lösung des ganzen Themas – er fängt genau das ab, was sonst in den Kern zieht, und wandert selbst bei 60 Grad in die Maschine.
  • Lüften von unten: Matratze regelmäßig aufstellen und den Lattenrost frei liegen lassen. Eine Matratze direkt auf einer geschlossenen Bodenplatte kann die Nachtfeuchte nicht abgeben – das ist die zweithäufigste Schimmelursache im Schlafzimmer.

Intervall: Matratze etwa alle sechs Monate wenden und drehen, Austausch nach rund sechs bis acht Jahren.

Matratze wird mit Polsterdüse abgesaugt und anschließend zum Lüften aufgestellt

Rund ums Bett: Rahmen, Lattenrost und Boden

Staub sammelt sich vor allem unter dem Bett und auf dem Lattenrost – also genau dort, wo er beim Umdrehen in der Nacht aufgewirbelt wird. Bettgestell und Rost gelegentlich mit einem gut ausgewrungenen Tuch und verdünntem BiOHY Allzweckreiniger abwischen, den Boden darunter mit dem BiOHY Bodenreiniger, Teppiche und Läufer mit dem BiOHY Teppichshampoo. Für Allergiker macht gerade dieser Bereich einen spürbaren Unterschied.

Fazit: Sauber schlafen, gesund leben

Drei Zahlen reichen als Merkhilfe: Bettwäsche alle ein bis zwei Wochen bei 60 Grad, Kissen alle zwei bis drei Monate, Matratze alle zwei bis vier Wochen absaugen. Dazu die eine Regel, die den meisten Ärger erspart: Ein Matratzenkern wird nie nass. Mit diesen Routinen bleibt dein Bett ein Ort der Entspannung – und nicht der Milben.

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